Naturnahe Umgebungsgestaltung
- Biodiversität
- Kommunikation
Die Gemeinde Lichtensteig hat am Flooz einen Naschhang mit Beerensträuchern, einheimischen Gehölzen und Kleinstrukturen angelegt. Dank der südlichen Ausrichtung eignen sich die Fläche und die Steinlinsen besonders für wärmeliebende Tiere. Der sanierte Weg macht den Naturraum gut zugänglich. Zusätzlich wurde oberhalb der Badi eine Streuobstwiese mit alten und seltenen Obstsorten geschaffen, die Lebensraum bietet und später von der Bevölkerung genutzt werden kann. Heimische Stauden und Totholzstrukturen im Siedlungsraum dienen als Trittsteine der ökologischen Vernetzung.
Diese Massnahmen leisten einen wichtigen Beitrag zur Anpassung an den Klimawandel: Die vielfältige Bepflanzung fördert die Biodiversität und erhöht die Widerstandsfähigkeit der Ökosysteme gegenüber Hitze und Trockenheit. Bäume, Sträucher und Stauden spenden Schatten, kühlen ihre Umgebung und verbessern das Mikroklima. Steinlinsen und Kleinstrukturen bieten Rückzugsorte für Tiere bei extremen Wetterereignissen. Streuobstwiesen und naturnahe Grünflächen unterstützen zudem die Wasserspeicherung im Boden und tragen so zur Minderung von Hitze bei.
| Jahr | ab 2020 |
|---|---|
| Projektverantwortliche | Gemeinde Lichtensteig |
| Beteiligte Akteure | Werkhof hat mit dem Zivilschutz die Steinlinsen, Stein- und Totholzhaufen angelegt. Der Zivilschutz hat den Kiesweg saniert. |
| Positive Effekte | Lebensräume für Tiere und Pflanzen, verbessertes Mikroklima, Zugang zu Naturräumen für Bevölkerung |
| Übertragbarkeit auf andere Gemeinden | Teilweise |
| Weitere Informationen |