Vertikale Begrünung Fassade Energiezentrale
- Hitze
- Wasser
- Biodiversität
Ein begrünter Fassadenbereich am Gebäude der Energiezentrale kann einer starken Aufheizung im Gebäudeinneren entgegenwirken und zu einem besseren Raumklima beitragen.
Durch die zunehmende Versiegelung von Bodenflächen entsteht auf diese Weise neuer Lebensraum für Insekten wie Bienen, Fliegen und Käfer. Gleichzeitig durchbricht die Bepflanzung die strenge Geradlinigkeit von Industriebauten und setzt einen natürlichen Akzent.
Die Bepflanzungen mit Blättern oder Nadeln besitzt eine luftreinigende Wirkung. Feinstaub aus Verkehr und Industrie lagert sich auf den Blattoberflächen ab und wird durch Niederschläge wieder abgewaschen. Gleichzeitig binden die Pflanzen CO₂ und produzieren Sauerstoff.
Die Pflanzen geben über ihre Blätter durch Verdunstung Wasser ab, dies trägt zur Abkühlung der Umgebung bei.
| Jahr | 2013 |
|---|---|
| Projektverantwortliche | Abwasserverband Morgental |
| Erfolgsfaktoren | Bepflanzung der Fassade schützt Rauminneres auf natürliche Weise vor Überhitzung |
| Positive Effekte | Schutz der Infrastruktur im Gebäudeinnern, Förderung der Biodiversität, Verbesserung des Mikroklimas |
| Übertragbarkeit auf andere Gemeinden | Ja |
| Weitere Informationen |